ERFREULICH - TRAURIG - TRAGISCH

D O N N E R B A L K E N – G E F L Ü S T E R

Unsere Vorfahren, die Neandertaler waren schon „klüger“ als wir oder … na ja mehr Platz, mehr Büsche aber keine Kloschüsseln. Heute haben wir Kloschüsseln in jeder fragwürdigen Form und Farbe… aber immer wieder Schiss vorm Platz nehmen, denn… Das ist manchmal sehr schmerzhaft.

Ein Thema, das viele Menschen zu völlig falschen Rückschlüssen und allzu oft zu dummen Sprüchen anregt: Ein dicker Bauch. Das muss nicht immer mit Übergewicht zusammen hängen. Manche tragen aus völlig anderen Gründen eine „Kugel“ vor sich her. Nun sollte man sich nicht jedes Mal beim Anblick von Übergewichtigen Menschen fragen, was da wohl unter den Klamotten schlummert… wäre unappetitlich. Was tun?

Ob wir permanent mit den Pfunden kämpfen, wird in unserem Darm entschieden. In ihm leben unzählige Darmbakterien, die dafür verantwortlich sind, wie gut oder schlecht wir unser Essen verwerten. Mit anderen Worten, in Gekröse unserer Abfallentsorgung tummeln sich ziemlich launische und auch faule, fiese Bazillen.

Neuste wissenschaftliche Studien berichten, dass wir beeinflussen können, ob „schlank-“ oder „dickmachende“ Bakterien unseren Darm besiedeln. Wir müssen nur dafür sorgen, dass sich „schlankmachende“ Bakterien in unserem Darm ansiedeln und auch reichlich vermehren, dass ein Milieu entsteht, in dem sie das auch gerne tun. Das Problem, selbst wenn ich ein Brötchen, ein Brot, eine Kartoffel oder ein Eisbein mit dem Fleischklopfer platt mache oder es durch einen Mixer jage – unappetitliche Vorstellungen – dann kann ich mich nicht darauf verlassen, dass die faulen Bakterien sich davon gemacht haben.

Was also tun?

Beginne den Tag mit einem Glas Wasser, in das du einen Teelöffel Heilerde und zwei Teelöffel Flohsamen Schalen einrührst und so 30 Minuten vor dem Frühstück trinkst. Hast du  keine Heilerde und Flohsamen, dann trinke zwei bis drei Gläser Wasser und der Spülgang setzt ebenfalls ein, ist mit den Zutaten aber effektiver. Das selbe am Abend vor dem zu Bett gehen. Könnte allerdings passieren, dass du vor dem Aufstehen ein oder mehrmals einen gewissen Drang verspürst. Manchmal sollte man etwas schneller als gewohnt das Bad aufsuchen. Mach daraus ein Programm für einen Monat und du wirst deutliche Unterschiede spüren. Der Geschmack? Tja ist Geschmackssache und die ist für gewöhnlich subjektiv.

 

Die Heilerde besitzt eine herausragende Säurebindungsfähigkeit und kann dank ihrer großen Oberfläche schädliche Stoffwechselprodukte sowie Gifte aus dem Darm anlagern und „ausspülen“… Na ja, so zwei bis drei Glas Wasser sind ja auch knapp ein Liter. Dagegen wirken die indischen Flohsamenschalen wie ein Schwamm. Die enthaltenen quellenden Ballaststoffe sind der Turboantrieb für die Verdauung, deshalb der Rat, das Bad mit leichter Beschleunigung aufzusuchen, wenn es denn drückt. Statt der Flohsamen können aber auch Leinsamen verwendet werden. Manchmal kann es allerdings passieren, dass man ein leichtes picken verspürt – also da hinten. Dann hat sich ein Flohsamen oder Leinsamen festgekrallt und führt nun Krieg – von wegen dem Rauswurf.

Ergebnis: Du wirst dich dennoch leichter fühlen und auch sein.
Wenn du deinem Darm noch eine extra Streicheileinheit schenken möchtest, dann schenke ihm jeden Morgen eine leichte Massage.

Darmmassage:
Am besten im liegen vor dem Aufstehen. Lege beide Hände flach auf den Bauch, so das dein Nabel sich zwischen beiden Daumen befindet. Nun beginne den Dünndarm mit ganz sanftem Druck zu massieren, indem du beide Hände so zwei bis drei Minuten gegen den Uhrzeiger im Kreis um deinen Bauchnabel führst. (Etwas Öl erleichtert es). Anschließen lege beide Hände an deine rechte Seite über den Beckenkamm und ziehe sie mit sanftem Druck nach oben bis zu den Rippen, weiter nach vorn (wirklich sanft über die Magenregion) auf die linken Seite und am Beckenkamm entlang nach unten. Das wiederholst du ebenfalls so zwei bis drei Minuten. Die Richtung ist hier wichtig, denn genau so verläuft dein Dick- und schließlich dein Enddarm. Eine entgegengesetzte Massage, wie sie manchmal beschrieben wird, könnte unangenehme Gefühle wecken.

Eine Veränderung der „Donnerbalken-Position“ ist besonders hilfreich, wenn der Darm von Haus aus träge ist oder eine Verstopfung vorliegt. Die Neandertaler waren da besser dran, denn deren Position bei der Abfallbeseitigung war hockend. Ganz recht, sie saßen in der Hocke, ist erstens viel gesünder und zweitens erleichtert es die Entleerung. Der Grund ist einfach. Je mehr wir uns aufrichten, umso mehr zieht eine Muskelschlinge den Enddarm in die Höhe und damit zu. So als würden Sie sich einen Schal um den Hals legen und ihn nach hinten ziehen.

Warum: Durch die hockende Position wird der Enddarm gestreckt und gerade. Das ist wie Autofahren auf kurviger Strecke, entweder Sie passen ihre Fahrweise an oder sie knallen irgendwo gegen und bleiben hängen. Na ja, da gab es mal den Fall, dass einer mit seinem Auto dank einem Buckel in einem Kirchendach landete, aber… das sollte man nicht ausprobieren. Zurück zur Abfallbeseitigung: Es ist also klüger unsere Haltung auf dem Porzellanthron zu verändern, indem wir den Oberkörper nach vorne beugen und die Füße auf einen kleinen Hocker ca. 20cm bis 25cm hoch stellen. Probieren Sie es zunächst mit alten Büchern oder irgend etwas, dass geeignet ist ihre Knie ihren Ohren näher zu bringen.